MongoDB-Übersicht

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MongoDB ist ein dokumentenorientiertes DBMS. Daten werden in MongoDB in Dokumenten gespeichert, die zu Collections zusammengefasst werden. Jedes Dokument ist eine JSON-ähnliche Struktur. In Analogie zu relationalen DBMS lässt sich sagen, dass Collections Tabellen entsprechen und Dokumente den Zeilen in Tabellen. Die maximale Dokumentgröße in MongoDB 2.x beträgt 16 MB (in früheren Versionen nur 4 MB).

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Im Gegensatz zu RDBMS erfordert MongoDB keine Beschreibung des Datenbankschemas — es kann sich mit der Weiterentwicklung der Anwendung schrittweise ändern, was sehr praktisch ist.

Indizes werden unterstützt, einschließlich Indizes für Arrays und verschachtelte Dokumente sowie Geospatial-Indizes. Eindeutige und zusammengesetzte Indizes werden ebenfalls unterstützt.

Darüber hinaus bietet MongoDB atomare Operationen, Compare-and-Swap, Cursor, Schreiben ohne Bestätigung und sogar MapReduce.

Die Größe einer Collection in MongoDB kann durch die Anzahl der Dokumente oder in Megabyte begrenzt werden. Wird eine Collection zu groß, werden alte Dokumente automatisch gelöscht. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie temporäre Daten in MongoDB speichern möchten.

Das MongoDB-Interface ähnelt stark DBIx::Class — man erhält ORM „out of the box". In Abfragen können JavaScript-Funktionen verwendet werden.

MongoDB unterstützt Journaling sowie asynchrone Replikation in zwei Varianten: Master-Slave-Replikation und Replica Sets. Die MongoDB-Entwickler empfehlen die Verwendung von Replica Sets. Ein Replica Set funktioniert wie Master-Slave, jedoch wird bei einem Ausfall des Masters automatisch ein neuer Master unter den Replikas gewählt. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs wird der frühere Master zur Replik.

Das wohl bedeutendste Merkmal von MongoDB ist, dass Dokumente automatisch über mehrere Replica Sets hinweg segmentiert werden können. Die Segmentierung erfolgt nach Bereich; ein Segmentierungsschlüssel (Shard Key) wird verwendet, um ein Dokument einem bestimmten Bereich zuzuordnen. Die Daten werden so auf die Replica Sets verteilt, dass jedes Set ungefähr die gleiche Datenmenge enthält. Wird der Cluster überlastet, genügt es, ein weiteres Replica Set hinzuzufügen — die Neuverteilung der Daten erfolgt automatisch.

In MongoDB-Dokumenten können binäre Daten gespeichert werden — Bilder, MP3-Dateien und so weiter. Für Daten mit einer Größe von mehr als 1 MB wird jedoch die Verwendung von GridFS empfohlen. GridFS ist eine Konvention zur Speicherung beliebig großer Dateien in MongoDB, die von allen offiziellen Treibern unterstützt wird.

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